young & hopeless

A new life… or not?

Ich wachte an einem mir unbekannten Ort auf… Scheiße, wo war ich hier wieder gelandet? Anscheinend hatte ich nen Filmriss, denn ich wusste absolut nicht mehr, was gestern Abend passiert ist. Nur noch, dass ich auf ner Party 5 Jungs kennengelernt hatte und wir dann zusammen weiterfeiern wollten. Seit die Jungs aus meiner alten Band bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind, mache ich fast jeden Tag Party, saufte wie ein Alkoholiker und wusste nicht mehr, was ich mit meinem Leben machen sollte. Es gab nichts und niemanden an dem ich mehr hing als an den Jungs. Sie waren sozusagen meine Familie gewesen. Bis… Bis sie eines Tages nach Zypern fliegen wollten und dabei der Flieger abstürzte… Der Gedanke an sie macht mich ganz krank…

Auf einmal ging die Tür vom Raum auf und ein Mann kam herein. „Auch mal wach?“, fragte er. Ich wollte und konnte ihm nicht antworten. Hätte ich ihn besser gekannt, dann vielleicht, aber im nüchternen Zustand antworte ich normalerweise nur Leuten, die ich etwas besser kannte. Dieser Typ… Er musste einer von gestern Abend sein. Er schaute mich schief an, als ich nach 2 Minuten immer noch nicht geantwortet hatte. „Magst du nicht reden?“, wollte er dann wissen. Ich nickte und er seufzte, stand auf, ging heraus und schloss die Tür. Dem nächsten der kommt, wollte ich wenigstens auf Papier antworten und suchte nach Zettel und Stift. Kurze Zeit später hatte ich gefunden, was ich brauchte und die Tür öffnete sich abermals. Wieder trat einer der Typen von gestern ein. „Wie ich von Rob hörte, magst du nicht reden“, meinte er und ließ sich auf einem Sessel nieder. ‚Haha, schlechter Witz’, schrieb ich auf einen Zettel und gab ihm den Typen. „Was denn? Das sollte kein Witz sein!“ Er gab mir das Blatt zurück und ich schrieb: ‚Das wusste ich wohl…’ Ich überreichte ihm das Blatt und er laß es sich durch. So entwickelte sich ein richtiges Gespräch zwischen uns, bis dieser Rob von unten her rief: „Phi, kommst du?“ Der typ im Zimmer, den sie also Phi nannten, verabschiedete sich von mir und ging hinunter zu den anderen Jungs. Jetzt wusste ich wenigstens, wo ich war und wer hier wohnt und so. Kurz gesagt: Ich war einfach schlauer, was gestern und so passiert war. Jetzt wusste ich, dass ich immer noch in L.A. war, dass die Jungs mich mitgenommen hatten und auch, dass ich gestern ziemlich dicht gewesen sein musste. Dichter als sonst, wenn ich feier. Phi hatte mir auch angeboten, hier einzuziehen, aber ich schrieb ihm auf, dass ich mir das noch überlegen musste. Schließlich kannte ich diese Jungs nur von einer Party. Nicht mehr und nicht weniger. Es fiel mir schwer, auch nur irgendwem zu vertrauen, wie damals den Jungs. Wenn ich hier wirklich einziehe muss ich Vertrauen in die Jungs hier haben. Aber hatte ich das? Wohl eher noch nicht. Außerdem hatte ich noch gar nicht mal alle gesehen. Nur Rob und Phi, aber denen würd ich nie alles anvertrauen. Ich finde, dass sie sich erst Beweisen müssen, bis ich ihnen alles erzähle, was passiert ist…

Da ging die Tür wieder auf und alle Jungs kamen hereingepoltert. Oh shit, ich hatte mich ja noch gar nicht entschieden, ob ich nun einziehe oder nicht. Mhm… Ich machs… Mein Leben kann ja eigentlich nur besser werden. „Hast du dich entschieden?“, fragte mich einer, den ich noch nie gesehen hatte. Ich nickte und ein anderer meinte dann: „Los, dann sag!“ Da mischte sich Phi ein: „Du solltest besser eine Frage stellen, die man mit ja oder nein beantworten kann!“ „Jaja, schon gut“, murrte der andere und fragte mich dann: „Also, ziehst du ein?“ Wieder nickte ich nur, und irgendwie schienen sich alle zu freuen. Da stelle mir einer von ihnen alle vor: „Also, das (er zeigt auf Rob) ist Rob, dass Phoenix (er zeigte auf Phi), der mit dem roten Iro idt Chester, der mit dem Frosch ist Joe, der, der seine Gitarre knutscht ist Brad und ich bin Mike!“ Oh nein ey, sind das Chaoten. Ok, wenn sie schon versuchen nett zu sein, dann werd ichs auch versuchen. Somit stellte ich mich auch kurz vor: „Ich bin Svenja und freue mich, dass ich hier wohnen darf.“ Ich grinste und der Rest lachte. Jetzt war das Eis zwischen uns gebrochen und ich redete mit ihnen. Aber über die Sache früher wollte ich nicht reden. Musste ich ja im Moment zum Glück auch nicht.

 

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