young & hopeless

FAMILY FOUND 2

Chaz:

Wir befanden uns im tourbus und... naja... langweilten uns. Es war 6.00 uhr. In zwei stunden würden wir an unserer 1. schule antanzen in unserem neuen projekt waren wir nämlich 2 monate jeweils eine woche an einer gaaaanz normalen schule in deutschland. Heute: hamburg. Die Theodor-Rheiner.-Schule. Heute würden wir den ganzen tag mit einer zehnten klasse zusammen „am unterricht teilnehmen“. Es alles wie geplant, wir kamen an, die Lehrerin begrüßte uns, die schüler kreischten, un dann hockten wir uns auf ein paar freie plätze in der letzten reihe. Der unterricht begann. Die lehrerin fragte ob jemand fehle und bekam als antwort ein mehrstimmiges „gernot“ zurück. „na das ist ja nichts besonderes....“, meinte sie darauf hin in abwertendem tonfall „und sonst fehlt niemand?? Dann ist ja gut!“ 20min später ging die tür auf. Ein junge mit eindeutig schwarz gefärbten haaren, die verwuschelt vom kopf abstanden kam rein. Die klasse begann zu jubeln. „herr veilland!! Das freut mich aber sehr, dass ich sie auch mal wider zu gesicht bekomme!! Noch dazu in der 1. stunde!! „sie klang richtig erfreut. „ja frau harnfang... mindestens einmal in der woch muss ich so richtig down sein- sonst dreh ich ab!“, meinte er darauf. Der lehrerin stieg die zornesröte ins gesicht. Sie rief die prustende klasse zur ordnung. Der junge sah kurz zu uns, ging dann zu seinem platz in der vorletzten reihe. Genau vor uns. Mike und ich warfen uns vielsagende blicke zu. Da hatte jemand gar keine lust auf schule! Ich zog meinen block hervor und schrieb: „warum hast du kein bock auf schule??“ ich warf ihm den zettel auf den tisch. Er blickte sich nicht um. Sofort kam der zettel mit der antwort: „diese schule ist scheiße!“ ich schrieb zurück: „warum?“ die antwort: „du bist chaz oda?? Vergleich dieses scheißhaus doch ma mit der TMS!!!“ „okay aba du kannst nich jede schule mit der TMS vergleichen! Warum machst du das überhaupt?“, schrieb ich zurück.

Er brauchte nicht lange: „warum?? Weil ich früher auf der TMS war!“ diesmal krallte mike sich den zettel. „du bist von der TMS?? Wie lange warst du da?“ die antwort kam wie immer schnell: „bis ende letztes halbjahr.“ „dann bist du ja noch ganz frisch und schon so „unbeliebt“ bei den lehrern“ schrieb ich. „jaaaa *schultern zuck* ich kann mir das auch nich erklärn“ schrieb er zurück. Ich musste mir das lachen krampfhaft verkneifen und mike schrieb: „du bist ja ganz schön frech!!“ Gernot: „kann schon sein...“ diesmal schnappte sich joe den zettel: „hey zeigste uns in der pause ma die schule??“ er schrieb: „neee ich kenn mich hier selbst nich so aus...“ ich schrieb dass wir ihm das nich glaubten. Seine antwort darauf lautete: „das is nich mein problem!“

Er entwich uns in die pause bevor wir ihn abfangen konnten... wir machten uns auf die suche nach ihm. „Er ist irgendwo wo er allein ist!“, mutmaßte rob. Brad deutete auf die turnhalle. „da hinter!!“, sagte er nur. Tatsächlich, hinter der halle stand er mit ner kippe im mund. Er hielt sein handgelenk unklammert, das schweißband hatte er hochgeschoben. Als er die hand löste sahen wir, dass er ein taschentuch darauf gepresste hatte. Es hatte rote flecken. Wir traten näher. Wider drückte er das blutige tschentuch auf seinen arm. wir trauten unseren augen nicht. Da stand der hinter der turnhalle und ritzte sich!! Er blutete aus mindestens 4 schnitten, keiner von uns sagte ein wort. Wir waren so nah gekommen dass er uns bemerken musste!! Als er den mund auf machte dachetn wir schon er würde sich wider aus dem staub machen, aba er sagte nur: „hier sind wir hinter der turnhalle... hier is nie was los, hier is nie jemand..“ „warum machst du sowas??“, fragte ich. Er ignorierte mich und zog anstatt mir zu antworten sein schweißband über die wunden über die er zuvor das taschentuch gelegt hatte

REX:

Mir war klar dass sie mich abfangen würden also verschwand ich so schnell wie möglich in die pause, und ging dorthin wo ich jede pause verbrachte. Hinter die turnhalle. Als 1. zündete ich mir ne kippe an und nahm einen tiefen zug. Dann zog ich mein taschenmesser aus meiner hose. Mein opa hatte es mir mal aus asien mitgebracht- es war frisch geschärft. Ich schob mein schweißband hoch, mein ganzer arm war vernarbt. Aber frische schnitte hatte ich nur am handgelenk. Ich betrachtete es eine zeit lagn... die vielen narben.... 3von vorgestern keine von gestern 2 von heute morgen vor der schule, ich setzte das messer an. Zog die spize über eine freie stelle... es dauerte kurz... dann blutete es. Ich wiederholte das 3mal, zog ein taschentuch aus der hose und presste es auf die schnitte. In diesem mom. Kamen die jungs von lp um die ecke. Ich bemerkte sie sofort, sagte aber nichts. Und tupfte weiter an den schnitten rum. LP kamen näher und ich sagte: „hier sind wir hinter der turnhalle... hier is nie was los, hier is nie jemand..“.. ich sah nicht auf aba ich wusste dass die mich sau doof anglotzen... chester fragte mich warum ich mich ritze, ich wollte nicht antworten. Also ignorierte ich die frage und versorgte die schnitte indem ich das schweißband mit dem taschentuch üba die schnitte legte. Ich ließ die arme sinken und sah die jung zum 1. mal an. Alle starrten mich an. „ich kenn mich hier wirklich nich aus....“,meinte ich, „ aba wenn ihr wollt....“ die starrten mich immer noch an als wär ich n Alien. Ich versuchter es auf deren art und starrte zurück. Oh gott ich hatte echt so ne scheiß laune, und jetzt nervten di mich auch noch. Ich zündete mir ne zigarrete an und starrte weiter. „hör ma“, versuchte es chester noch mal, „das is echt scheiße was du da machst!“ „ich weiß!!“, giftete ich ihn an, „ ich bin nicht doof! Ich weißes!!“, ich sah ihn direkt an. Sah ihm direkt in die augen und zwang ihn mir in die augen zu sehen –seine pupillen weiteten sich als er die leere in meinen sah. „ich mach das nich weil ich spaß drann hab!“ sagte ich noch bevor ich den kopf abwandte und es klingelte. Soviel ich wusste hatten wir sport... schwimmen.... ich trottete hinter den anderen, vor LP herzum schwimmbad. Als der sportlehrer dann auch endlich da war, sagte ich, dass ich meine sportsachen vergessen hätte.... er sah mich prüfend an.... dann meinet er ich solle mich neben hinsetzen, gut aufpassen, und ein prottokoll über die stunde schreiben (sowas musste ich mal machen, obwohl ich´s gar nich machen musste^^). Ich musste mich in die unmittelbare nähe von LP setzen, weil es nur 2 bänke gab von denen aus man das becken sehen konnte. Ich machte mir ein paar kurze notizen über das aufwärm programm dann blätterte ich um und begann einen neuen song. Er floss mir gerade zu vom fine liner. Ich merkte dass jemand hinter mir stand und mir über die schulter guckte. Da der sport lehrer am becken stand und afpasste, dass keiner absoff, schloss ich dass es jemand von LP war. „ der text is zwar ganz gut...“, hörte ich mikes stimme hinter mir, „aber ich hätte echt gedacht du wärst so intelligent und würdest machen was der lehrer sagt... so´n prottokoll... das kriegste zu haus nich mehr auf die reihe...“, er klang echt besorgt. „so doof bin ich auch nich...“, meinte ich und blätterte demonstrativ um, und schrieb auf dass jetzt bahnen geschwommen wurden. Dann blätterte ich wider zu dem song.... I`M BREAKIN THE HABBIT TONIGHT (der song is in der ff jetz ma nich von LP...) es kam mir so in den sinn.... es passte! I´m breaking the habbit… ich durchbreche die grenzen., dieses mal pack ich’s.... jedes mal wenn ich mich wieder ritzte wusste ich dass ich es wider nicht geschafft hatte....

Als ich „zu hause“ ankam wurde ich von meinem stiefvater begrüßt. Er hatte seltsam gute laune. Irgendwas stimmte nicht. „deine mutter is heut abnd nich da!“ da hatten wirs- heut nacht allein mit dem wichser. Ich verkrümelte mich im mein zimmer, und hoffte, ich würde morgen noch in der lage sein zur schule zu gehen.

Als ich ins bett ging hatte ich ein schlechtes gefühl. ER hatte sich den ganzen abend nich mehr bliken lassen... ich war totmüde, bekam aber kein auge zu.

Um 11.30 uhr ging meine zimmertür auf und wurde leise wieder geschlossen. Er schlich zu meinem bett und zog mir ganz behutsam die decke weg. Ich fröstelte, konnte mich nich rührn. Als er ganz vorsichtig an meinen shorts zog wurde mir speiübel. Aber ich konnte mich nicht wehren. Wenn er es tat konnte ich nicht mal flüstern -obwohl ich sonst so laut schreien konnte-, geschweige denn ihn irgendwie wegstoßen. Ich begann zu zittern. Er fuhr mir fast zärtlich, fast als wolle er mich beruhigen mit den fingern über den bauch –und tiefer. Ich wimmerte. er sah auf, „halt die schnautze!“, fuhr er mich an. Aber er war immer noch sanft. Als er seine hose öffnete begann ich zu weinen... ganz leise. Er starrte mich an, ganz schnell holte er aus und schlug mir mit voller kraf ins gesicht. „Hör auf zu flennen!“, blaffte er und schlug mir in die magengrube.

Als am nächsten morgen der wecker klingelte, schubste ich ihn einfach vom nachttisch, woraufhin sich die batterien lockerten und der schrille ton verstummte.

Ich hiefte mich aus meinem bett und ging ins bad. Leider traf ich dort IHN. Er musterte mich, wie ich so dastand, mit eingezogenem kopf... bereit mir eine einzufangen. In meine blutunterlaufenen, blicklosen augen sah er mir nich. Ohne ein wort zu sagen ging er an mir vorbei nach draußen. Ich duschte. Dann packte ich meine sachen zusammen und ging in die schule. Auf dem weg hin zückte ich wider mal mein messer, ließ es malwieder über mein handgeleng gleiten... zwei mal. Ich würde es in der pause wiederholen.

Ich kam sogar pünktlich, was von der klasse mit einem langanhaltenden applaus quittiert (was ich wider für wörter benutz..) wurde. Ich hatte mir gerade 10.min. deutschunterrich ins eine ohr rein und aus dem andern ohr wider raus laufen lassen, als es an der tür klopfte. Linkin Park. Was wollen die denn schon wieder hier??? Die faselten irgendwas von wegen „bei der planung klasse verwechselt, und dass sie jetz hier hin müssten..“ kapierte ich nich ganz, aber jetz saßen sie schonwider eine bank hinter mir und ließen den unterricht über sich ergehen. Besser gesagt sie schriebn briefchen... aber nicht an mich!

MIKE:

Chaz zückte mal wider seinen zettel. Er schrieb unendlich lang... dann schob er ihn zu mir: „ ich habe gestern nen brief vom jugendamt bekommen.. ich hab nen 16 jährigen sohn!!! Und jetz frag ich dich: wie heißt der da?“ er hatte einen pheil dazu gezeichnet. Mit offenem mund starrte ich starrte ich chaz an und deutete auf den kerl vor uns mit dem wir uns gestern unterhalten hatten. Chaz nickte. Ich schrieb: „gernot veilland.. oda so... meinste DAS issa???“ ich schob ihm den zettel zu, als er den namen las stöhnte er leise. Dann stützte er den kopf in die hände und fuhr sich übers gesicht. Er nahm den stift und begann zurückzuschreiben: „in dem brief stand dass er in ****** wohnt und dass er auf die TMS geht.. und der name stimmt!!“ Ich konnte es nicht glauben!

Es klingelte. Die nächste stunde begann. Englisch. „chesters sohn“ zog einen block hervor und begann zu schreiben. Es schien den lehrer zu stören. „Mr veilland??“, sprach er ihn ohne vorwarnung an, „would you be so kind and come to the blackboard?? I’ll do a dictation with you!” gernot stand auf und ging zur tafel. Der lehrer diktierte ihm 20 wörter auf deutsch und gernot schrieb sie auf englisch. Als er fertig war meinte der lehrer er würde jetzt die fehler korrigieren.. nur dass er eben keine fehler fand. Gernot ging wider zu seinem platz. In der pause entwich er uns. Zielstrebig steuerte chaz die turnhalle an. Tatsächlich! Da stand er. Eine zigarette im mund, das geöffnete taschenmesser in der hand wollte er sich gerade wieder ritzen. Er sah auf. „och nee...“, stöhnte er, „nich ihr schon wider...!“ „doch wir!“ sagte joe und nahm ihm das messer weg. „hey das gehört mir!“, rief gernot, jedoch war an seiner stimme anzuhören dass er keinerlei hoffnung hatte es wider zu bekommen... sofor warf joe es ihm zu. „guck ma...“, sagte chaz und hielt ihm das schreiben vom jugendant hin, „lies!“ sein sohn las. Dann meinte er: „cool... das heißt ich krieg jetzt monatlich n fettes taschengeld damit ich die fresse halte??“ chaz starrte ihn mit offenem mund an „ n fettes taschengeld bekommste sowieso!!“, grinste brad. „ja...“, meinte chaz, „aba... du... du kannst auch zu mir ziehen.“, seine stimme war ganz ruhig, verriet aber eine gewisse unsicherheit. Gernot klappte die kinnlade runter.

„is ja toll... danke.” , brachte er hervor, „aba ..L.A. das is so weit weg... da seh ich meine freunde ja nie mehr...“,sagte er dann leise. Chaz grinste: „im moment wohn ich auch garnich in L.A... weißt du... genau wie mike und brad hab ich ein grundstück in *******.“ Schon wieder war seinem sohn die überraschung anzusehen. „nee!“, meinte er, du verarschst mich!“ „nein!.. es stimmz schon!“, girnste chaz weiter „hey moment mal...“, sagte rex jetzt zum ersten mal richtig laut, „ du willst mir grad klarmachen, dass ich dein sohn bin, dass ich bei dir wohnen kann und dass du auchnoch in ******* wohnst!! Du spinnst doch!!!“

REX:

Ich war einfach nur fassungslos. Da kam chester bennington höchst pesöhnlich und wollte mir verkliggern dass ER mein vater is, un dass ich zu ihm mach *******ziehen kann...ich glaub ich hab geguckt wie n auto.

Zwei tage später saß ich bei chaz im wagen und fuhr mit ihm „NACH HAUSE“. Ich freute mich wahnsinnig auf die schule (-die tms die geilste schule der welt... da freut man sich halt-) und (auf) meine kumpels, aba vor allem freute ich mich auf meinen aller besten freund sanders. Er war der beste. Ich kannte ihn schon seit der 3. klasse (-damals ist er hergezogen-) und seit diesem zeitpunkt sind wir unzertrennlich. Diese unzertrennlichkeit geht soweit dass sanders und ich (-wegen seinen spießigen pflegeeltern-) einmal ein jahr lang so getan haben als währen wir schwul und ein Pärchen... das war fun... die sache ist dann aba aufgeflogen als seine pflegeeltern herausgefunden hatten dass sowohl sanders als auch ich ne freundin hatten... im moment sind beide (die Freundinnen) als austauschschülerinnen in london.

Chaz riss mich aus meinen tagträumerreien: „wir machen hier rast, ich muss ma pissen... un dann muss ich ma guggen wo wir grad sin...“ ich warf ihm einen skeptischen blick zu. „du findest schon nach *******, oder?“ „jaja, klar!!“ ich sah ihm gleich an dass wir uns bereits verfahren hatten... er parkte, stieg aus... und war weg. Ich vertrat mir etwas die beine, schließlich lehnte ich mich an einen baum. Ich steckte die hände in die taschen und fand mein messer. Ich zog es heraus und klappte es auf. Wie in trance schob ich mein schweißband hoch.... „ich wär dit sehr verbunden wenn du mir das gibst!“ ich schrak auf. Vor mir stand chaz. Er seinen Ich-Guck-Dich-So-Ernst-An-Weil-Ichs-Nur-Gut-Mit-Dir-Mein-Blick drauf und hielt mir die geöffnete hand hin. Ichsenkte meinen blick und klappte das messer zu. „ich hör auf...“, flüsterte ich, „ich versprechs! Aba ich will das messer behalten... bitte!“ flehend sah ich ihn an. Er blickte mir direckt in die augen. „versprich mir, dass du aufhörst... versprich es und mein es bitte ernst!!“, sagte er. „ich versprechs...“, flüsterte ich ergeben. „o.k.!“ seine laune schien augenblicklich besser und seine ernste miene war wie weggewischt. Er hockte sich wieder ins auto und stellte mutmaßungen über unseren momentanen aufenthaltsort an um dann weiter zu mutmaßen wie er weiterfahren sollte... ich lehnte immer noch an dem baum. Immerwieder hörte ich unser gespräch von eben. Ich betrachtete „das messer“ schließlich stckte ich es weg.

Wir fanden tatsächlich noch am gleichen tag heim. Chaz haus war gigantisch!! Ich konnte mir eins von 5 zimmern im 1. stock aussuchen... alle mega cool, riesig und jedes anders. Ich entschied mich für ein großes zimmer mit grau-blauer tapete (nich graublau ... abwechselnd mal blau dann grau^^). Darin standen beriets ein RIESEN-Kleiderschrank, ein schreibtisch an dessen seiten regale grenzten und ein „cooles“ doppelbett in das ich gleich totmüde fiel. Auch chaz wollte sich gleich schlafen legen...

§--CHAZ--§

mitten in der nacht wurde ich wach. Ich hatte durst. Also stand ich auf und ging ins bad. Als ich zurück ging hörte ich geräusche aus rex´ (er wollte lieber rex genannt werden) zimmer. Als ich näher an die tür ging war es deutlich als wimmern zu erkennen. ER wimmerte. Vorsichtig öffnete ich die tür. Er lag scvhweißgebadet, unruhig zuckend auf seinem bett. Die decke hatte er ans fußende geknüllt. Ich rüttelte ihn wach. Er war ganz still und begann zu zittern. Ich deckte ihn wieder zu und knipste das licht an. Er sah mich an und ich sah ihm in die augen. Wieder dieser leere blick! „was hast du geträumt?“ wollte ich wissen. Er antwortete nich. Stattdessen senkte er den blick und betrachtete sein bettlaken. „rex!“, ich wollte dass er etwas sagte. Er sah wider auf, aber sein blick schien an mir vorbei zu gehen. „ich kanns nich.. tut mir leid chaz... lass mich... bitte.“, brachte er hervor- seine stimme war brüchig. Ich sah ihm noch mal in die augen... diese leere... sie war mir so vertraut... aber ich konnte sie nicht einordnen. Ich stand auf und legte mich wider hin.

-----------------------------------2 wochen spääääääter-------------------------------------------------------

mein verhältnis zu rex hat sich gebessert. Wir komen ganz gut mit einander aus... aber er will mir nicht sagen was los ist! Er träumt oft. In den zwei wochen hab ich es ungefähr fünf mal mitbekommen...

heute sind wir an der TMS!!! Vor allem mike und ich freuen uns auf diese schule- unsere alte schule. Gleich am ersten tag waren wir in einer 10. gymi klasse. Ich war total gespannt. Als uns die klasse vorgestellt wurde, stellte sich heraus, dass es Rex’ klasse war! Damit hatte ich irgendwie so garnich gerechnet. Wir trafen uns mit der klasse in einem der unzähligen musiksäle. Da sich an der tms eigendlich alles um musik dreht durften wir auch n bisschen unterricht machen. Mike und joe laberten die klasse erstma mit dem sinn des projekts zu... ich stand ne weile gelangweilt daneben, dann schlug ich vor, eine kleine „lockerungsübung“ mit der klasse zu machen. „oh man... ihr seht alle n bisschen fertig aus...“, begann ich, „einige von euch auch richtig verkrampft... ich hab da ne ganz gute Methode gegen.“ Nacheinander lies ich alle die wollten mal alles rausschreien. Einige von denen schienen echt nie die gelegenheit zu haben mal richtig zu schreien. Schließlich fichte ich mir noch ein paar sehr verklemmte heraus. Die sahn danach echt besser aus! Der letzte sehr verklemmte war mein eigener sohn. Er hatte alles mit hochgezogenen augenbrauen beobachtet und schien das ganze für kindergarten zu halten. „hey, du auch!“ sprach ich ihn an. Überrascht deutete er mit dem finger auf sich selbst, er schien nicht damit gerechnet zu haben von mir drangenommen zu werden. Durch die klasse ging ein raunen. „okaaayyyy....“, er sah mich mit seinem „auf-deine-verantwortung-blick“ an und trat in die mitte des saals.

(anmerkung: place for my head is in dieser story von splittin path nich von LP!!)

ganz leise fast flüsternd began er:

„you... try to take the best of me- go away! --- you… try to take the best of me- go away!” kontinuierlich wurde er lauter. “YOU… TRY TO TAKE THE BEST OF ME” er holte luft um dann mit ganzer kraft zu schreien: “GO AWAY! – YOU... TRY TO TAKE THE BEST OF ME- GO AWAY!” mir bleib die spucke weg. Seine stimme war dermaßen kraftvoll, dass mir die ähnlichkeit mit meiner erst gar nicht auffiel

wir blieben den ganzen tag mit den 5 jungs von splittin path zusammen. Es wohl ca. 6.00 uhr als rex und ich anfingen zu streiten. Er behauptete, dass sp keine „lp-cover/nacheiferband war und dass alle songs selbst geschriebne seien. Es regte mich furchtbar auf! Die jungs warne sechzehn!!! Ich wurde immer wütender es erschien mir wie aus der luft gegriffen, dass alle songs selbstgeschrieben sein sollten. Außerdem war es ganz eindeutig unser style den sp da präsentierten. Wie sollte dieser haufen halbwüchsiger teenager in der lage sein derartige musik ganz ohne hilfe von erwachsenen machen?? Eitel und viel zu stolz kam er mir auf einmal vor! Als er dann behauptete er verarbeite beim singen und in den texten wahre gefühle und emotionen rastete ich vollends aus.

§ ~~ § MIKE:::

chaz war richig in rage. Er redete auf seinen sohn ein, versuchte ihm irgendwas klarzumachen... chaz ging gar nicht darauf ein was rex über seine gefühle sagte. Ich sah, dass sich in rex die wut aufbaute. Als er noch mal erwähnte dass die in den songs widergespiegelten gefühle echt seien rastete chaz aus. Aber noch schrie er nicht. Er ließ rex nur nicht mehr zu wort kommen. Chaaz schien ganz vergessen zu haben dass der kerl mit dem er sich da stritt, der gernot veilland war der in hamburg hinter der turnhalle mit ner kippe im mund versucht hatte sich zu ritzen (und es ja auch getan hat...). chaz redete auf ihn ein „woher er diese gefühle denn hätte, und dass die songs doch allesamt geschickt bei andren geklaut wären“. Ich ahnte dass das nicht gut gehen würde, und sanders, der beste kumpel von rex, beobachtete auch schon seit einigen minuten gespant die situation.

„OH VERDAMMT CHESTER!!“, schrie rex, -totenstille im ganzen raum-„bist du echt so BLIND??“, er begann zu zittern, schrie aber weiter: „scheiße mann, du bist nich der einzige hier der ma gefickt wurde!!“.

Sanders neben mir stöhnte chad starrte rex an, dem rest von sp fielen die kinnladen runter. Chaz stand wie von donner gerührt mitten im raum der rest von lp starrte (mindestens so fassungslos an wie sp) rex an. Dieser drehte sich auf dem absatz um und rannte raus. „rex!“ rief chaz noch, „bleib hier...“ doch er bekam nur ein „ach, LECK MICH“ als antwort.

Chaz stand immer noch wie zur salzsäule erstarrt da. Indians mund stand immer noch offen, dann stammelte er: rex....ausgerechnet rex...“ er konnte es einfach nicht fassen. Benni sah zu sanders: „du wusstest es, gell?? Dir hat er’s gesagt.. oder?“ sanders nickte. „WAS??“, indian war absolut fassungslos, „ Du wusstest das??“ „indian krieg dich wider ein! Is doch klar dass er’s sanders gesagt hat!“ mischte sich chad ein er schien sowieso alles geahnt zu haben.

Chester wandte sich nun an sanders: „weißt du wo er hingeht??“ sanders nickte und meinte „er wird dir aber nicht zuhörn“ chaz murmelte dass ihm das ergal sei und sanders und ich standen auf. Er führte uns auf das dach der schule. Das dach. Hier standen kreutz und quer wände... wenn man die schule von oben sieht sollten sie angeblich das tms-logo ergeben... hier hatten wir früher immer gesprayt.

Rex war nirgends zu sehen. Dan tauchte er auf. Aus einem rucksack zog er spraydosen und begann ohne große überlegungen zu sprayen. Er ließ seine ganze wut an dieser einen wand aus. Chaz und ich staunten nicht schlecht. Rex war verdammt gut!! Er srayte sowohl bilder als auch zitate oder kurze shouts die ihm in seiner wut durch den kopf schossen. Nach etwa einer halben stunde ließ er endlich von der wand ab... er ging ein paar schritte zurück und betrachtete sein werk.. dann holte er eine bank (anm. autorin: ka wo er die da auf dem dach jetz her hat.....) und schob sie so vor die wand dass er sich darauf stellen konnte. Er sprayte über alles: MY HERO FALL APART! Er sprayte die worte in schwarz mit blutroten schatten. Darunter schrieb er mit einem edding so klein dass man es nur von nahem erkennen konnte: PaPa RoAcH. Als chaz sah was rex als „überschrift“ auserkoren hatte sog er scharf die luft ein. Er fluchte leise.. sanders drehte sich um. „Ich geh“, murmelte er. Weg war er. Da standen wir nun und sahen rex zu wie er einfach nur da stand und die wand ansah.. ich meine er hat auch geweint aba ich kann mich täuschen... chaz sah mich an: „lässt du mich bitte allein mit ihm??“ es war mehr flehen als bitte oder frage... ich nickte und nahm den gleichen weg runter wie auch sanders. Als ich in den musiksaal kam waren alle weg.

>>CHAZ<<

ich ging auf rex zu. Er drehte sich um. Sein blick traf mich wie ein messer. „ es tut mir leid“, sagte ich und war über den flehenden ton in meiner stimme selbst überrascht. „das glaub ich dir aufs wort!“, seine stimme war eiskalt. Ich war mir nicht sicher ob er se ironisch meinte, mir tat es auf jeden fall leid! Und rex hatte recht gehabt! Ich war blind gewesen!! Total.. ich hatte immer geglaubt ich würde jedem sofort anmerken dem das gleiche widerfahren war wie mir... ich hatte mich getäuscht.. „es tut mir leid“, sagte ich noch mal und mit nachdruck. Er schüttelte den kopf als erkenne er dass etwas sinnlos ist.. „rex!“, sagte ich als er nich antwortet, „bitte verzeih mir. Du hattest recht! Ich war blind ich war voll ein idiot!!“, boah gings mir dreckig. Alles passte zusammen! ALLES!! Der leere blick, die depressionen, die albträume.. oh verdammt warum war ich so naiv gewesen!?!?

Wider sah er mich an: „ okay... aber lass mich jetzt in ruhe.“ Ich starrte ihn an. Recht kleinlaut ob er mir auch wirklich verziehen hatte. „ja“ sagte er trocken. Ich drehte mich um und ging.

<<>>

als chaz gegangen war schrieb ich an meinen texten weiter ... dann ging is nach hause. Es war schon nach elf. Chaz hatte auf mich gewartet. Er brachte mir eine tasse heiße schokolade und setzte sich zu mir. „chester...“, begann ich,: ich.. ich hab mich.. ich hab mich nich geritzt.“ Er starrte mich an, ein lächeln huschte über sein gesicht. „das ist toll!“ ich nickte und sagte: „seit wir hier sind hab ich’s nicht gemacht... ich wusste dass es mir leicht fallen würde, wegen meinen kumpels... aba heute...“, ich schluckte, „ ich war so sauer... es tut mir leid dass ich dich so angeschriehen hab...“, wieder lächelte er: „ ich war doch der idot, wenn ich nich so blind gewesen wär...“ er brach ab und sah mich an, „ es ist doch gut jetz oda??“ ich nickte, dankbar dass er unser rumgesülze beendete.

<<<>>> sometimes I get the feeling that I’m lost in my own world.

and sometimes I think I’m numb for sth. That’s normally and has to be.

And never I could loose these feelings. <<<>>>

~~ 2. Teil ~~

Wir waren an unserem 2. tag noch mal in Rex klasse. Wir würden (in den 1. 3 stunden jedenfalls) „nebendransitzen“ wir verkrümelten uns in die letzte Reihe. Von woaus wir eine perfekte Sicht über die gesamte Klasse hatten. Die Aussicht interessierte uns aber nicht besonders da wir bereits alle unsere Blöcke gezückt hatten um, sobald die Lehrkraft kam, mit Zettelchenschreiben anfangenzukönnen.. ca. 20 min. später kam die, uns unbekannte, „Biologielehrerin“ mit einer anderen jungen Frau. „seid mal alle still...“, begann sie ihren unterricht, was Mike ganz offensichtlich zum lachen brachte.

„ich möchte euch Frau Weber von einer psychologischen Klinik aus der Umgebung vorstellen... ähm.. sie kommt von der Abteilung für sexuellen Missbrauch, Vergewaltigung und Misshandlung.

Mir blieb die Spucke weg. Das hatte uns niemand gesagt, und der Klasse offenbar auch nicht.

„sie ist heute sozusagen unser Überraschungsgast!“, freute sich die Biole, „es is wohl einiges nicht ganz so glatt gelaufen wie wir das hier gewohnt sind, deshalb bin ich etwas überrumpelt.“, erklärte sie weiter, „trotzdem können sie selbstverständlich ihren Vortrag halten!“ ein Junge mit ultrawichtigtuerrischer Fratze meldete sich. Die Biole nahm ihn dran und er fragte ob der Vortrag die ganzen beiden Biostunden in Anspruch nehmen würde. Fragend glubschte die Biole ihre Begleiterin an, die bejahte und meinte scherzhaft: „aber nur wenn ihr auch ordentlich Fragen stellt!“ leider fand das niemand lustig, denn keiner wollte zu diesem Thema fragen stellen...

die „Expertin“ hatte jedoch beste Laune und schien richtig hääppy darüber dass ihr mal jemand zuhörte.

In mir machte sich ein ungutes Gefühl breit. Ich hatte absolut keinen Bock auf einem Vortrag über einen hässlichen Teil meiner „Vergangenheit“. Aber mehr Sorgen machte ich mir um Rex. ICH konnte meine Ohren wenn es mir zu heftig wurde auf Durchzug stellen, aber ich wusste dass ER das nicht konnte. Ich hätte jetzt gern neben ihm gesessen um ihn abzulenken, ihn zu beruhigen... eigentlich wollte ich ihn heute gar nicht zur Schule schicken, aber er hatte gewollt. Er hatte die Nacht bei mir verbracht –ja, verbracht. Geschlafen wäre übertrieben- wir hatten geredet, er hatte sich mir anvertraut, hatte mir von seinem Stiefvater erzählt. Ich hatte zugehört. Und schließlich hab ich ihm auch meine Geschichte erzählt. Es tat uns beiden gut. Kurz darauf war er, eng zusammengekrümmt, auf der einen Seite meines (XXL-doppel-) Bettes eingeschlafen. 2-3 stunden später musste ich ihn bereits aus einem heftigen Albtraum wieder wachrütteln. Er hatte geweint und ich hatte ihn umarmt... irgendwie wollte ich ihn jetzt wieder auf die gleiche Art beruhigen, aber ich konnte nicht so einfach hin gehen.

Ich sah zu ihm: er kramte einen seiner Blöcke heraus, blätterte, bis er eine Seite fand, die zur hälfte vollgeschreiben war. Wahrscheinlich ein angefangener Songtext, dachte ich mir. Er begann damit ihn zu lesen, durchzustreichen und zu schreiben, wieder durchzustreichen und von neuem zu lesen.

Ich hoffte er würde sich so sehr in den text vertiefen dass er den Vortrag nicht mitbekam.. doch ich ahnte dass es ganzschön hart werden würde.

Sooo.. bis hierher^^ ich hab nich mehr auf meinem block stehen vllt. Schreib ich demnächst ma weiter^^

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