young & hopeless


A STORY (by Kameli & Fühsy Füsh)

~Mike~

Vor einer Woch hatte die Schule wieder begonnen... Mom war wieder ganztags arbeiten und am Abend brachte ich Jason, meinen kleinen Bruder ins Bett. Bis auf dass die die Hausaufgaben noch nicht besonders viel waren, hatte sich in der neuen Schule noch nicht viel geändert. Irgendwie hatte ich gehofft, die zweite Klasse würde sich hier in etwas markantem von der vorigen unterscheiden, aber ich hatte mich wohl geirrt. Gestern hatten wir die neuen Bücher bekommen, genauso farblos und unübersichtlich wie letztes Jahr in LA... Aber das störte mich kaum, ich lernte leicht. Das war in vieler Hinsicht nützlich: Mehr Zeit für meinen kleinen Bruder, gute Noten. Fast hätte ich in Physik einen zweier bekommen, ansonsten war meim zeugnis überseht mir eins-plusen. Das musste so sein, schließlich waren meine Eltern stolz auf mich und für Jason war ich ich Vorbild; er tat sich mit lernen nicht so leicht. Oft half ich ihm dabei und er nahm es mit großer Dankbakeit an. ..

Eben hate es geläutet. Hatte Mom den Schlüssel vergessen? Oder war des Gregory, ein NachbarsJunge, mit dem ich eine Art Band gründen wollte. Neugierig stand ich auf, lief die Stiege hinunter und sah durch das Fenster der massiven Eichentüre. "Kenji, der Schlüssel liegt im Auto...", meine Mutter lächlete müde. Ich schloss die Tür auf, öffnete und lies mich erst mal in den Arm nehem. "Wo ist denn das Auto?", fragte ich und zog meine Mutter ins Wohnzimmer. "Es springt nich an... Morgen lass ich das Ding abschleppen...", meine Mutter ging schob sich in die Küche, "Wie war die Schule? Habt ihr schon Hausaufgaben?" Ich nickte, "Aber nichts großartiges. ...Hast du hunger?" "Oh Kenji!!", Mom klopfte mir anerkennend auf die Schuler, "du hast etwas zu Essen gemacht!" Ich grinste, zog eine Schüssel reis aus dem Backrohr, stellte Teewasser auf und legte Stäbchen auf den Tisch. "Das ist so lieb von dir!", freute sich meine Mutter, "...Sag mal, schläft Jason schon?" "Yopp.", ich setzte mich zu Mom an den Tisch und sah ihr beim Essen zu. "Wie kommst du Morgen ins Büro? Um die Zeit fährt doch noch kein Bus.", fragte ich. Seufzend hob Mom die Schultern, schüttelte den Kopf, und lies sie wieder fallen, "Nein...", murmelte sie, "ich nehm wohl wieder ein Taxi..." "Hier gibts noch nicht mal U- bahn!", bemerkte ich.

~Chaz~

Fuck, schon wieder Schule… Warum muss man da eigentlich hin? Immerhin ist es eine Ablenkung von zu Hause. Nur Freunde, die fehlen mir… Wer will schon was mit mir, Chester Charles Bennington, dem ewigem Streber, zu tun haben? Für die meisten meiner Mitschüler bin ich einfach nur eine unsichtbare Person, die man gut nach Hausaufgaben fragen kann. Vor einer Woche hatte die Schule begonnen, und wir hatten einen Neuen, Mike, in unsere Klasse bekommen. Ich hasste ihn. Alle hörten jetzt schon auf ihn und beliebt war er auch noch. Dabei war er doch erst eine Woche da! Er schien auch noch ziemlich gut zu sein. Es ärgerte mich, dass ich meinen Posten als Klassenbester verlieren könnte. Ich will keine Konkurrenz!

All dies dachte ich mir auf meinem Weg zur Schule. Meistens ging ich extra früh hin, damit mein Dad mich nicht zu Gesicht bekam. Aber darauf möchte ich hier noch nicht eingehen und mir so den Morgen verderben. Pfeifend ging ich die Straße hinunter, als ich ihn plötzlich sah. Mike, den „Neuen“. Wohnte der etwa auch hier? Schnell nahm ich einen anderen Weg. Dem morgens zu begegnen ist ja fast so schlimm, wie mein Dad morgens. Meine gute Laune war schnell verflogen. Da ich heute einen anderen Weg gegangen war, dachte ich, ich käme zur spät. Aber, Gott sei Dank, war dem nicht so. Die zehn Minuten die ich noch hatte, nutzte ich, indem ich noch schnell eine Zigarette rauchte, um danach kurz vor dem Lehrer in die Klasse zu stürzen. „Ah, Guten Morgen Mr Bennington!“, begrüßte mich mein Englischlehrer, „Wollten sie auch mal zu spät kommen?“ Argh, wie mich dieser Assi aufregte! Das war der einzige Lehrer, der mich versuchte fertig zu machen. Aber nicht mit mir! Als hätte er nichts gesagt, ging ich ganz normal zu meinem Platz und zu meinem Schrecken verkündete der Assi (Er war auch noch mein Klassenlehrer!): „Heute losen wir einen neue Sitzordnung! Da hinten ihr quatscht mir zuviel. Außerdem wird so die Klasse besser gemischt.“ Wenn er meint…. Solange wie ich nicht neben Mike sitzen musste, oder auch nur in der Nähe, war alles bestens… Fünf Minuten später stand die neue Sitzordnung und ich musste mich neben Mike setzen. Ausgerechnet neben diesem Arschloch! Die ganze Stunde zeigte er nur auf und wusste anscheinend alles. Hat man dem Lexika zum Essen gegeben? Ich war heilfroh, als Pause war und wir zum nächsten Raum und Fach mussten. Musik war schon immer eins meiner Lieblingsfächer gewesen. Nur hatten sich anscheinend alle Lehrer gegen mich verschworen, denn auch unsere Musiklehrerin ließ eine neue Sitzordnung losen. Damit wir auch mal andere Leute kennen lernen, begründete sie. Fuck, fuck, fuck! Schon wieder saß ich neben Mike. Wo war das Glück, dass ich heute Morgen erst hatte, hin?

 

 

~Mike~

"Kenji, wie war die Schule?", öffnete sich die Hasutüre wie von selbst. "Mom? Schon zu Hause??", wunderte ich mich. Meine Mutter lächelte, "komm rein!" Etwas verlegen stolperte ich ins Vorzimmer. "Heute hab ich gekocht!", Mom nahm mir die Schultasche ab, "Wie war dein Tag?" "Du hast gekocht?", entgeistert starrte ich meine Mutter an, "du solltest doch heute bis fünf arbeiten?!" "Ich hab frei...", Mom schwieg... "Frei...", wiederholte ich und folgte ihr in die Küche. "Wie war die Schule?", fragte Mom schon wieder. "Ja, gut. ...Wie immer halt.", ich seufzte. "Ist etwas nich in Ordnung?", Mom sah mich neugierig an. "Doch, natürlich, passt schon alles, wies ist..."

...Warum ich ihr nicht erzählt hatte, dass ich nun neben einem Jungen saß, der mich aud den Tod nicht ausstehen konnte, wusste ich nicht. Vielleicht ging es sie ganz einfach nichts an, auch wenn ich ihr sonst über alles mit ihr sprechen konnte. Die ganze lange Zeit, wärend wir gegessen hatten, hatte sie mich komisch angesehen... Dabei war genaugenommen nichts anders als gewöhnlich. Was war schon dabei jetzt nebem diesem Chester zu sitzen? Meine Güte, ich führte mich vielleicht auf- mit ein Bisschen Geduld könnte ich ihn doch bestimmt als Freund gewinnen... oder?

Am nächsten Morgen riss mich ein unglaublich schrilles piepen aus dem Bett. Totmüde schlug ich nach der Lärmquelle, die daraufhin zu Boden rollte und verstummte. "Scheise, ist er tot?", murmelte ich, aufstehend und den Wecker in die Hand nehmend. Seufztend setzt ich mich damit aufs Bett und sah ihn lange an. ...Heute würden wir die Mathe Arbeit zurückbekommen... Ob Chester diesmal vielleicht... Ich legte den Wecker beiseite und zog mich an. Als ich mich, eine ganze Weile später, auf dem Schulweg befand, überlegte ich immer noch: Was wenn Chester... Erschrocken blieb ich stehen. Gerade noch rechtzeitig um nicht von dem Auto, dass vor mir die Straße querte, überrollt zu werden. Wie verrückt fummelte der Fahrer durch die Gegend, bevor er endlich weiterfuhr. "Manno...", flüsterte ich nur und ging weiter Richtung Schule. Am Gang bereits schien mir alles anders vorzukommen, die Schüler liefen hecktischer und lauter durcheinander als letzte Woche oder gestern. Unwahrscheinlich groß und weit kam mir das Gebäude vor, was war passiert?

...mit riesen Schritten eilte ich der Klasse zu und stand im nächsten moment auch schon im Raum; Chester war nicht zu sehen. Vorsichtig drückte ich mich durch ein Getümmel von Mitschülern zu meinem Platz durch und setzte mich erst mal. "Mike, hast du Englisch?", fragte ein Mädlichen neben mir. Völlig geistesabwesend nickte ich nur und deutete auf meine Schultasche, die bereits neben mir am Boden lag. "Wo ist denn Chester?", fragte ich unauffällig, wärend ich Sam dabei zusah, wie sie in meiner tasche herumwühlte. "Was weiß ich, nicht da...", Sam l#ächelte zufrieden, zog das Aufgabenhaeft heraus und verschwand damit nach hinten. "Brad, hast du Chester gesehen?", fragte ich weiter. "Angeblich ist er krank, ich wette er kommt heute nicht!", Brad grinste. "Wieso?", verwirrt schüttelte ich den Kopf. "Ja, weil er doch die Arbeit total verhaut hat.", Brad lachte, "Also das muss man dir lassen: du bist zwar gut was lernen betrifft, aber wenn es darum geht etwas als erster zu erfahren, bist du... naja..", Brad lachte weiter und setzte sich drei Plätze links von mir auf seinen Stuhl. Genervt stand ich auf und verlies die Klasse. Wohin ich wollte, war mir nicht klar, was ich dort wollte, war mir auch nicht klar, aber gedankenversunken trieb es mich zurück zum Schultor, wo ich plötzlich wie gelähmt stehen blieb und die Stiege hinter starrte. "Chester?!", stotterte ich entsetzt, "Was... was ist passiert?"

 

~Chaz~

Ausgerechnet Mike begegne ich heute als erstes. Dabei wollte ich eigentlich von absolut niemanden gesehen werden, was aber schlecht geht, da ich in die Schule MUSSTE! Ich zog mir meine Mütze tiefer ins Gesicht und antworte auf Mikes Frage patzig: „Gar nichts ist passiert! Noch nie ne Schlägerei gehabt?“ Er schien immer noch ziemlich entsetzt, was mich aber nicht im Geringsten interessierte. Weil ich ihn hasse. Moment mal… hasse ich ihn wirklich? Oder hab ich mir das nur eingeredet? Vielleicht sollte ich ihm eine Chance geben? „Kommst du? Mir wäre es lieber, wenn ich keinen Eintrag bekomme!“ Mit diesen Worten machte ich mich auf den Weg zur Klasse. Mike aber stand noch immer wie paralisiert an der Stiege. Wenn er da Wurzeln schlagen will, soll er doch. Ich bin nicht in der Laune, ihn schon wieder zum Gehen aufzufordern.

Sachte klopfte ich an die Klassentür, von drinnen kam ein „Ja?“ und ich schob mich in den Klassenraum, wo mich alle musterten. Unser Mathelehrer schaute genauso entsetzt, nee, noch entsetzter, als Mike vorhin. Nach ein paar Sekunden setzte er wieder sein altes Gesicht auf und tat als ob nichts gewesen wär. „Sie kommen 10 Minuten zu spät, Mr Bennington. Setzen sie sich auf ihren Platz, mit ihnen möchte ich nachher noch reden!“ Ergeben schliech ich zu meinem Platz, damit der Lehrer mit der Besprechung der Arbeit weiter machen konnte. Grade als er die nächste Aufgabe erläutern wollte, klopfte es wieder an der Tür und diesmal antworte Mr Gibbs(A/N: sry, wenn du besseren namen hast, her damit!) sehr genervt. Die Augen auf den Fussboden gerichtet, kam Mike herein. „Wo waren sie, Mr Shinoda? Der Unterricht hat vor über 10 Minuten begonnen! Das gibt einen Eintrag. Setzen!“ „Aber ich“, wollte Mike zu seiner Verteidungsrede ansetzen, Mr Gibbs stoppte ihn jedoch. „Setzen sie sich gefälligst!“ Als Mike immer noch keine Anstalten machte, sich zu setzen, schrie Mr Gibbs: „RAUS! 6!“ Die ganze Klasse war geschockt. Ich genauso wie die Anderen. Auch wenn ich Mike hasste. Hasste ich ihn wirklich? Ach nicht schon wieder, ich hab andere Probleme. Es hätte grad schließlich auch mich treffen können und Mr Gibbs hat noch NIE jemanden herausgeworfen.

Stumm ging Mike vor die Tür, seine Tasche bekam er von Mr Gibbs nachgeworfen. Immerhin hatte er kein Gespräch mit ihm am Hut, so wie ich. Es ist bekannt, dass Mr Gibbs gerne trascht… ca 10 Minuten später hielt ich meine 1+ Mathearbeit in den Händen. Endlich wieder ein Glücksgefühl, dass was gestern Abend und heute Morgen zu Hause passiert ist war sofort vergessen. Nur nicht für Mr Gibbs, der mich schmerzlich daran erinnerte, als er mich am Ende der Stunde zu sich rief. „Sagen sie ihrem nächsten Lehrer, dass sie ein wichtiges Gespräch mit mir hatten. Danke!“ Ich nickte stumm. „Kommen wir zur Sache, Mr Bennington… Was ist mit ihrem Gesicht passiert?“ Scheiße, die Wahrheit konnte ich ihm kaum erzählen, dass würde sicher morgen die gesamte Schule wissen, also entschloss ich mich zur Notlüge: „ich bin gestern Abend die Treppe heruntergefallen.“ „Und dann sind sie in der Schule?“, schimpfte Mr Gibbs, anscheinend glaubte er mir. „Ja, Sir“, antwortete ich, „ich wollte keinen Unterricht verpassen!“ „Sehr lobenswert, Mr Bennington. Aber ich denke sie gehen jetzt sofort nach Hause, sie werden bestimmt keine Probleme haben, den Stoff nachzuholen.“ Mit diesen Worten erhob er sich und ich sah es als Aufforderung zu gehen.

Da die Stunde schon längst angefangen hatte, war der Gang dementsprechend leer. Wo sollte ich denn jetzt hin? Nach Hause konnte ich auf keinen Fall vor 12 Uhr. Bis dahin war mein Dad da… Also entschloss ich mich, in mein Lieblingscafé zu gehen und dort ein bisschen zu entspannen.

Um punkt 12 Uhr machte ich mich dann auf den Weg nach Hause, dort angekommen fand ich nur ein paar leere Bierflaschen, aber nicht meinen Dad. Beruhigt kochte ich mir ein leckeres Mittagessen, welches ich im Wohnzimmer einnahm. Dabei dachte ich über Mike nach. Eigentlich hatte ich mich ja gezwungen ihn zu hassen. Ich kannte ihn gar nicht. Vielleicht sollte ich ihm echt eine Chance geben. Er ist bestimmt nicht so schlimm wie ich denke. Er hat nur das was ich nicht habe: Freunde. Oder wenigstens ein paar Fuzzis, die für ihn springen. Will er meine „Freundschaft“ nur, damit er einen weiteren ‚Sklaven’ hat?

Nachdenklich räumte ich mein Geschirr in die Spülmaschine, stellte die Bierflaschen in die Kiste und ging nach oben in mein Zimmer um irgendetwas zu machen. Gerade als ich auf meinem Bett lag, klingelte es an der Tür. Wer will jetzt was von uns? Naja, ein Einbrecher würde wohl kaum klingeln. Seufzend ging ich wieder hinunter, um die Tür aufzumachen. Gerade als ich in den Flur trat, schellte es noch einmal. „Ich komm ja schon!“, grummelte ich. Selbstgespräche sind nicht gut, bilde ich vielleicht schon eine zweite Persönlichkeit? Keine Zeit darüber nachzudenken, denn wer vor der Tür stand, ließ mein Gehirn aussetzen. Es war niemand anders als Mike! Die Person über die ich heute so viel nachgedacht hatte…

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