young & hopeless

LOST

 

Ich blinzelte kurz. Und nochmal. Vorsichtig schlug ich meine Augen auf. Ich sah in einen strahlend blauen Himmel. Wo war ich? Langsam richtete ich mich auf und sah nach dem strahlend blauen Himmel, ein ebenso strahlend blaues Meer. Bei mir fing es an zu dämmern. Ich saß auf einer einsamen Insel fest. Als ich aufstand, sah ich wie Mira, Vanessa und Sophia mich ansahen. „Was is’n los?“, fragte ich. „Wir sitzen auf dieser gottverdammten Insel fest und warten auf dich, damit wir die Insel erkunden können“, murrte Vanni. Einsame Insel? Auf mich warten? Häh? „Naja, dann mal los!“, meinte Mira unternehmungslustig. Langsam gingen wir los und entdeckten als erstes ein altes Wasserkraftwerk plus Entsalzungsanlage. Kurz danach gingen wir auf einen Haufen Holz zu. „Super, Feuerholz!“, freute sich Soso. „Nix Feuerholz! Holz für ’ne Hütte!“, verbesserte ich sie. „Ok, ok“, gab sie nach.

Nachdem wir uns bestimmt eine Stunde durch den Urwald gekämpft hatten, sahen wir 4 große Kisten. „Das könnte unser Gepäck sein!“, jubelte Mira. Schnell waren wir bei den Kisten und öffneten diese. Zum Vorschein kam… unser gesamtes Gepäck! „Wie geil!“, freute ich mich. Als die Kisten ausgepackt waren, sahen wir ein paar Meter weiter weg eine fertige Hütte. Schnell hatten wir diese beschlagnahmt und eingeräumt. Vanni und ich hatten Telefon, Computer und Internet fertig gemacht und nun saß Vanni am PC und Mira versuchte in Deutschland anzurufen, genauer gesagt  das Auswärtige Amt in Berlin, aber da Vanni die ganze Zeit über zockte, konnte sie die Nummer nicht bekommen. Soso indes werkelte an einem gescheiten Lagerfeuer.

Plötzlich erklang Vannis Stimme: „NEEEEEEEEIN! Der PC ist kaputt!“ „WAAAAAS?“, schrie ich aufgebracht. „Oh Gott“, meinte Mira fassungslos und ließ den Telefonhörer fallen. Der Telefonhörer zog auch die Station mit. Beides fiel in einen Eimer Wasser. „Jetzt ist auch noch das Telefon kaputt“, bemerkte Soso, die gerade dazukam. „Na lustig, jetzt sitzen wir hier definitv fest“, murrte ich. Mira kam die genial Idee: „Das Handy! … Stille… „Nun ja, da ist der Akku leer!“, erklärte Soso. „Jetzt sitzen wir hier echt fest. Das Festland ist meilenweit entfernt“, grinste ich schief.

Die erste Nacht auf der Insel war schrecklich. Der warme Karibikwind zog durch die Hütte und es war unerträglich drückend und schwül. Wirklich dunkel war es auch nicht. Ich stand auf und ging nach draußen zum Strand, wo schon Soso stand und angespannt in die Ferne sah. Auch ich blickte nun in diese Richtung. Dort sah ich ein kleines Boot auf unsere Insel zukommen. „Wer ist das?“, fragte ich. „Ich hab keine Ahnung!“, antwortete Soso mir. Da mir das nicht geheuer war, verschwand ich schnell nach drinnen und beobachtete alles durchs Fenster.

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